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Crashdiet - Rest in Sleaze (2005)

Ob man diese Platte nun, oder vor 6 Jahren, als sie veröffentlicht wurde in den CD Player schiebt macht meiner Meinung nach einen großen Unterschied. Damals hielt man eine CD in den Händen, die einen sofort in die 80er zu schicken schien.  Heute dagegen ist es vielmehr der musikalische Nachlass des im Januar 2006 verstorbenen Sängers Dave Lepard. Somit fällt es mittlerweile schwer, sich die CD einfach nur anzuhören. Ohne einen gewissen Grad von Nostalgie. Lassen wir dennoch die Musik für sich sprechen.

Der Opener "Knokk 'em down" startet ohne große Umschweife mit schnellen und lauten Gitarren und gibt somit das Tempo für die gesamte Platte vor. Lepards Schreie werden bei den meisten Stücken im Hintergrund sehr gelungen durch den Gesang der übrigen Bandmitglieder ergänzt. Gerade diese Backgroundchöre erinnern so stark an den Glam-Metal der 80er, dass man sich 30 Jahre zurückversetzt fühlt. Besonders positiv fallen Songs wie "Riot in Everyone", It's a miracle", "Queen Obscene" und "Out of Line" auf.. Alles in allem ein wirklich solides Album mit vielen besonders starken Momenten. Anfangs scheint es vielleicht ein bisschen so, als würde diese CD einige Jahre zu spät kommen aber tatsächlich bringt sie musikalisch einfach nur etwas zurück, was man heutzutage eben nur noch selten findet. 

Rest in Peace Dave Lepard

Riot in Everyone Video:

http://www.youtube.com/watch?v=AaqZJANa0Jk

 

It's a Miracle Video:

http://www.youtube.com/watch?v=PDPh6tWbEG8

 

13.2.11 20:15


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CD Review: Crashdiet - Generation Wild (2010)

Nachdem Crashdiet mit ihren Sängern bisher alles andere als vom großen Glück verfolgt waren legten sie 2010 ihr drittes Album mit dem ebenfalls 3. Sänger Simon Cruz vor. Die Band hatte mit dem mittlerweile leider verstorbenen Dave Lepard an den Vocals vor einigen Jahren ein wirklich beeindruckendes Debut veröffentlicht: Rest in Sleaze. 

Nun kann man mit einem neuen Sänger, gerade wenn man an ein solches Debut und ein ebenfalls sehr gelungenes Folgealbum anknüpfen will immer viel falsch machen aber Crahdiet zeigen hier, dass man eben genausogut vieles richtig machen kann.

Der Opener "442", der vielmehr ein Intro als ein eigentlicher Song des Albums ist markiert bereits sehr deutlich, was einen bei diesem Album zu erwarten hat. Anfangs ein immer lauter werdendes Geräusch, das an eine Alarmanlage erinnert, dann Sirenen und Stimmen im Hintergrund.. Es muss danach einfach laut und rockig werden. 

"Armageddon" enttäuscht diese Erwartungen in keiner Weise. Auf ein langes, dreckiges Gitarrenriff folgt Simon Cruz' Beweis dafür, dass er zurecht zur Band gestoßen ist. Eine Mischung aus im positivsten Sinne hingerotzten Strophen und einem Refrain zu dem man alles möchte, nur nicht stillstehen.

Nur für wenige Sekunden könnte man meinen, dass "So Alive" ein eher ruhiger Song ist. Dann setzen jedoch die harten Gitarren ein, die man von Crashdiet nunmal gewohnt ist und eben auch erwartet. Mit jedem Song wird deutlicher, dass Cruz sich seinen Platz am Mikro redlich verdient hat. Sein Gesang geht in die richtige Richtung ohne Lepard kopieren zu wollen. Stattdessen ist er immer wieder gut für positive Überraschungen. 

Es folgt der Titeltrack "Generation Wild", welcher auch vorab als Single veröffentlicht worden war und der einzige Song ist, den ich mir vor Kauf des Albums angehört hatte. Das bedeutet eben auch, dass hier ein Song genügt hat, mich zum Kauf einer CD zu bewegen. Immerhin kann man sich bei dieser Band immer wenig an den vorigen Alben orientieren. "Generation Wild" geht auf der Stelle ins Ohr und ist dort dann auch erstmal nicht mehr wegzukriegen. So sollte es sein!

"Rebel" war einer der beiden Songs des Albums, mit denen ich mich anfangs ein bisschen schwer getan habe und wo ich länger brauchte, um damit warm zu werden. Aber es passierte. Ich stelle ihn mir als einen Song vor, der in einem Liveset nicht fehlen sollte und, den man gerne im Sommer bei runtergekurbelten Scheiben auf voller Lautstärke hört. Getreu nach dem Motto: Scheiß' doch drauf! 

Bei "Save her" stellte sich die Begeisterung dagegen schon beim allerersten Hören ein. Da es einer der wenigen etwas ruhigeren Songs auf dem Album ist sticht er schon allein durch diese Tatsache heraus. Dazu kommt ein wirklich wunderschöner, wenn auch trauriger Text der einen auf Anhieb nachdenklich macht.

Aus dieser nachdenklichen Stimmung wird man dann aber auch mit "Down with the Dust" direkt wieder rauskatapultiert. Ohne Rücksicht. Der Song geht in eine ähnliche Richtung wie "Armageddon" und "Rebel" und demnach eben vor allen Dingen aggressiv nach vorne.

"Native Nature" war der zweite Song, mit dem ich mich längere Zeit anfreunden musste. Crashdiet haben besonders viele sehr eingängige Songs die im Kopf hängen bleiben und das ist eben bei "Native Nature" überhaupt nicht der Fall.. Wohl der härteste Song der Platte. Nicht schlechter, nur anders. 

"Chemical" geht nun zumindest in den Ansätzen wieder zurück in die Richtung, die mit "Save her" eingeschlagen wurde. Ein nicht ganz so ruhiger Song, dessen Text vom "Live hard - die young" Lebensstil handelt.. Grade im Zusammenhang mit dem exzessiven Lebensstil und frühen Selbstmord von Crashdiet Gründungsmitglied Dave Lepard schafft es dieser Song ganz besonders, einen Nerv zu treffen.

"Bound to Fall" ist musikalisch wieder ein etwas frecherer Song der mir ebenfalls bereits beim ersten Hören der CD positiv aufgefallen ist. Hier bleibt grade der Refrain besonders im Ohr hängen und man muss auch das Gitarrensolo in der Mitte der Song positiv hervorheben. Immerhin wird mit solchen Soli auf Studioalben meist viel zu sehr gespart.

Das Album endet mit einem weiteren eher ruhigen Song: "Beautiful Pain". Grade in der ersten Strophe, die nur von einer ruhigeren Gitarre begleitet wird erkennt man nochmal die stimmlichen Stärken des neuen Vokalisten. Nach und nach steigert sich der Song, wird härter und rockiger. Ein gelungener Abschluss!

Alles in Allem ein wirklich sehr gelungenes Album, welches man Jedem, der den sogenannten Glam- oder Hairmetal mag nur empfehlen kann!

Generation Wild Video:

http://www.youtube.com/watch?v=UymaV1xlhRs

 

10.2.11 20:20





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